Lettershop


Was ist ein Lettershop und wozu braucht man den?

Als ich mir die ersten Notizen für diesen Beitrag gemacht habe, kreisten meine Gedanken immer wieder um eine Frage: Lettershop – wer hat sich denn so einen blöden Namen für unsere Branche ausgedacht?

Denn, wer den englischen Begriff wörtlich übersetzt kommt sofort auf die falsche Fährte. Letter geht ja noch, aber shop? Ich stelle mir hier ein klassisches Ladengeschäft vor: Bimbim. „Guten Tag, ich möchte einen Brief kaufen!“ Und so ist es ja nicht.

Lettershops sind moderne Datenverarbeitungs-, Dienstleistungs- und Produktionsbetriebe, die sich mit der Herstellung von Druckprodukten, deren Personalisierung und Adressierung beschäftigen. Sie fügen Sendungsbestandteile wie Anschreiben, Werbeflyer, Broschüren mit dem Kuvert zu fertigen Briefen zusammen, kalkulieren unter Beachtung des vorgegebenen Budgets, der gewünschten Brieflaufzeit und der benötigten Zustellqualität das Porto. Sie wählen den richtigen Briefdienst aus und übergeben ihm die Sendungen. Der Lettershop hat also nichts mit Brief kaufen zu tun, sondern mit Brief fertigen lassen. Genauer: Briefeee, viele! Die maschinelle Verarbeitung beginnt bei 500 Stück und reicht bis hin zu einer Million oder mehr.

Typische Maschinen im Lettershop sind:

  • Schwarzweiss Hochleistungsdrucker (personalisiert im Offset-Druckverfahren vorgeduckte Briefbögen)
  • Falzmaschine (falzt z.B. Anschreiben, Rechnungen maschinell)
  • Kuvertiermaschine (kuvertiert Briefe maschinell)
  • Etikettendrucker (druckt Etiketten von der Rolle)
  • Etikettiermaschine (etikettiert Zeitschriften maschinell)
  • Einsteckmaschine (steckt Beilagen maschinell in Zeitschriften oder Kataloge ein)

Davon hat ein Lettershop – so wie wir – in der Regel mehrere, so dass unterschiedliche Versandaktionen parallel produziert werden können.

Außerdem bedarf es einem Team, das diese Maschinen bedient. Schon mal einen Papierstau im Drucker gehabt? Darüber hinaus unerlässlich: Zwei, drei technikverliebte Tüftler.  Sie schöpfen das Potential der Maschinen voll aus, setzen sie zu (neuen) Produktionsstrassen zuammen und stellen Geschwindigkeit und Druckbild so ein, dass sie für das jeweilige Mailing stimmen. Wichtig für uns, um wirtschaftlich zu bleiben: der Umbau des Maschinenparks muss schnell und flexibel möglich sein.

Kleines Vokabelbuch:

Adressieren – aufbringen von Adressen auf Briefbögen, Postkarten, Zeitschriften & Katalogen

Personalisieren – individuelle Kundendaten werden aus Datenbanken über Variablen in Texte eingefügt. So wirkt ein Brief gleich viel persönlicher.

Kuvertieren – umgangssprachlich auch „Briefe eintüten“ – verschiedene Briefbestandteile werden zu einem fertigen Brief zusammengestellt

Kuvert – Briefumschlag, Briefhülle

Der Lettershop wird also immer dann benötigt, wenn ein anderes Unternehmen Zeit und Geld beim Ausdrucken von Serienbriefen, beim Versenden von adressierten Postkarten oder beim Eintüten von mehreren Bestandteilen sparen möchte. Sobald viele Sendungen im Spiel sind, ist die maschinelle Produktion unumgänglich. Ganz nebenbei schonen Unternehmen / Vereine / Agenturen so auch die Nerven ihrer Mitarbeiter, die vom Papierstau und der Postsortiererei in Postkisten meist ein Lied singen können.

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Priorität hat, was dem Kunden nützt.